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Der Kaiserschnitt

Dass der Name "sectio caesarea auf" Julius Caesar zurückzuführen ist, ist wohl eher  eine Legende. Bei einer sectio, lat. caesarea = ,,kaiserlich", und sectio =,,Schnitt",, wird der Säugling mit operativem Schnitt aus der Gebärmutter geholt.

Generell unterscheidet man zwischen einem primären Kaiserschnitt und einem sekundären Kaiserschnitt.

Ein primärer Kaiserschnitt ist im Rahmen des Geburtsmodus vorzeitig geplant, und die Geburt hat noch nicht begonnen, d.h. es gab weder einen Blasensprung noch haben muttermundswirksame Wehen eingesetzt.

Von einem sekundären Kaiserschnitt spricht man, wenn die Geburt bereits begonnen hat, d.h. wenn die Fruchtblase gesprungen ist oder es bereits zu muttermundswirksamen Wehen gekommen ist. Er wird gemacht, wenn Komplikationen bei Mutter oder Kind auftreten oder z.B. ein Geburtsstillstand beobachtet wird.

Ein eiliger Kaiserschnitt kann sowohl primär als auch sekundär erfolgen. Gründe dafür sind z.B. eine vorzeitige Plazentalösung oder anhaltender kindlicher Herztonabfall. Operateur ist der/die Gynäkologe/in.

Ein Kaiserschnitt gehört heute zum Routineprogramm aller Geburtskliniken. In Eckernförde führen wir eine Schnittentbindung in der Regel in Epidural- oder Spinalanästhesie durch. Dies garantiert völlige Schmerzfreiheit, bietet den Vorteil, dass die Frau bei vollem Bewusstsein bleibt, ihr Kind direkt in Empfang nehmen kann und das Bonding (= "Bindung") ohne Verzögerung schon im OP beginnen kann. Bei Bedarf kann das Kind sofort das erste Mal an die Brust gelegt werden, was für den weiteren Stillerfolg von großer Bedeutung ist.
Die Anwesenheit des Vaters im OP ist dabei ausdrücklich erwünscht.

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Dr. med. Ralf Kröger

Chefarzt Geburtshilfe

E-Mail

Tel. 04351 882-351

 

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Tom Martin

Chefarzt Geburtshilfe

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