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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ein bisschen Statistik

Darmerkrankungen (ca. 600 Operationen im Jahr)

Häufig handelt es sich um bösartige Erkrankungen des Dickdarms und Mastdarms, die durch moderne Therapiekonzepte heute teilweise gut heilbar sind. Insbesondere beim Mastdarmkrebs wird durch eine Kombination der Operation mit Bestrahlung und Chemotherapie die Gefahr vor einem Krebsrückfall deutlich gesenkt.
Auch die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und die so genannte Divertikelkrankheit erfolgt in großer Anzahl mit modernsten Verfahren, überwiegend auch mit minimal-invasiver Technik.

Gallenwegserkrankungen (ca. 500 Operationen im Jahr)

Die häufigsten Erkrankungen der Gallenwege betreffen das Gallensteinleiden. Diese Operation wird überwiegend minimal-invasiv durchgeführt. Auf nicht minimal-invasivem Wege werden die bösartigen Erkrankungen, die im Bereich der Gallenwege selten sind, operiert. Hier gibt es viele Möglichkeiten der Behandlung, die nicht immer operativ erfolgen muss.

Schilddrüsenerkrankungen (ca. 300 Operationen im Jahr)

Traditionell ist insbesondere der Standort Eckernförde hoch spezialisiert für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Mit modernen Verfahren zur Schonung des Stimmbandnervens werden in der Regel im Rahmen einer kurzstationären Behandlung Schilddrüsenpatienten behandelt. Schilddrüsenkarzinome, die im Rahmen der Operation entdeckt werden, können anschließend und umgehend behandelt werden.

Nebenschilddrüsenerkrankungen (ca. 14 Operationen im Jahr)

Die Nebenschilddrüsenerkrankungen sind selten, sie finden sich häufig bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung. Die operative Beseitigung dieser Erkrankung erfordert spezielle Erfahrungen und eine spezielle Ausrüstung, die uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (ca. 50 Operationen im Jahr)

Einen besonderen Schwerpunkt stellen die Bauchspeicheldrüsenerkrankungen dar. Das gesamte Spektrum der vielfältigen Behandlungsverfahren wird angeboten. Sowohl die Behandlung bösartiger Bauchspeicheldrüsenerkrankungen als auch die Behandlung der Bauchspeicheldrüsenentzündung ist fest etabliert und wird mit den aktuell modernsten Verfahren behandelt

Tumorchirurgie (ca. 350 Operationen im Jahr)

Sämtliche viszeralchirurgische Tumoren werden operativ oder kombiniert interdisziplinär behandelt. Dies gilt für den Speiseröhrenkrebs und den Magenkrebs sowie für die Behandlung des Darmkrebses und der bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie anderer Organkrebse.

Leistenbruchchirurgie (ca. 500 Operationen im Jahr)

Der Leistenbruch gehört zu den häufigsten operativ zu versorgenden Erkrankungen. Jährlich wird eine sehr große Zahl von Patienten operativ überwiegend minimal-invasiv behandelt. Der Vorteil der minimal-invasiven Chirurgie des Leistenbruches führt zu einer schnellen Wiederherstellung einer uneingeschränkten körperlichen Aktivität.

Minimal-invasive Chirurgie (ca. 1.100 Operationen im Jahr)

Ein Großteil der chirurgischen Erkrankungen wird in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie minimal-invasiv behandelt. Dazu gehören die Leistenbrüche, die Gallensteinerkrankungen, die chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Dickdarms, die Refluxerkrankungen (Sodbrennen), die Entzündung des Blinddarmes und viele weitere Erkrankungen des Bauchraumes.

Wundtherapie (ca. 200 Operationen im Jahr)

In den letzten Jahren hat es im Bereich der Wundtherapie stürmische und rasante Entwicklungen gegeben, die uneingeschränkt Einzug in die Behandlungskonzepte der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie gefunden haben. Hoch spezialisierte Verfahren der Wundtherapie ermöglichen es heute, komplizierte Wunden zu schließen und darüber hinaus in vielen Fällen eine Amputation zu verhindern.


 

Dr. med. Christos Athanasios Papachrysanthou

Chefarzt der Klinik

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Dr. med. Peter Thomsen
Leitender Arzt

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Martina Haarstrich
Sekretariat

Tel: 04351 882-401
Fax: 04351 882-555
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