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Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Intensivstation – ein interdisziplinäres Team unter Leitung der Anästhesie

Nach einer großen und langen Operation kann es vorkommen, dass Sie auf eine Intensivstation verlegt werden. Hier beobachten wir Sie laufend, unterstützen Vitalfunktionen und halten diese aufrecht. Den Aufenthalt auf einer Intensivstation wird Ihr Anästhesist vorher mit Ihnen besprechen.
Wenn Sie auf der Intensivstation aufwachen, kann es sein, dass Sie noch einen Beatmungsschlauch (Trachealtubus) im Mund haben. Sie können dann nicht sprechen. Es wird aber ständig eine Pflegekraft an Ihrem Bett sein, die diese Situation kennt und weiss, wie sie Ihnen helfen kann.

Gelegentlich kann Mundtrockenheit, eventuell auch ein Durstgefühl auftreten. Wurde Ihnen während der Narkose ein Blasenkatheter gelegt, können Sie das Gefühl haben, Wasser lassen zu müssen, obwohl der Urin über diesen Katheter abfließt. Bei Störungen der Lungenfunktion kann es erforderlich sein, Sie so lange künstlich über den Trachealtubus zu beatmen, bis sich Ihre Lunge wieder erholt hat.
Die Entwöhnung von der künstlichen Beatmung kann einige Zeit, bis Tage dauern. Die maschinelle Atemhilfe wird dann langsam reduziert. Dann kann der Tubus meist rasch entfernt werden. Leichtere Störungen der Lungenfunktion werden mit einer Atemmaske behandelt, die Ihnen zeitweise fest über Mund und Nase aufgesetzt wird. Das dadurch gelegentlich hervorgerufene Druckgefühl im Gesichtsbereich ist leider unvermeidlich.

Wenn Sie nicht essen können oder dürfen, werden Sie künstlich ernährt. Meist geschieht dies über eine Magensonde, die über ein Nasenloch und die Speiseröhre in den Magen vorgeschoben wurde. Nur wenn Ihr Magen oder Darm nicht richtig arbeiten oder nicht mit fester Nahrung belastet werden dürfen, werden Sie durch Infusion von Nährstoffen in Ihr Blut über Venenkatheter ernährt.
Zur Kontrolle und Behandlung des Kreislaufs kann eine eingreifende Überwachung wichtiger Kreislaufgrößen nötig sein. Dazu werden dünne, flexible Kunststoffschläuche (Katheter) in Arterien und Venen gelegt. Diese belästigen Sie aber nicht.

Über weitere Intensivbehandlungsmaßnahmen, die eventuell erforderlich werden können, sowie die Risiken einer Intensivbehandlung wird Sie Ihr Anästhesist gern informieren.



Dr. Andreas Kirchmann
Chefarzt der Abteilung
Stellvertretender Ärztlicher Direktor
der imland Klinik Eckernförde


 

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Dr. Wolfgang Urbach
Leitender Arzt

 

Antje Erdmann
Sekretariat

Tel 04351 882-438
Fax 04351 882-577
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