Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Herzlich willkommen in der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Anästhesieabteilung imland Klinik Eckernförde
In unserer Anästhesieabteilung arbeiten neun Ärztinnen und Ärzte. Wir verstehen uns als Dienstleister für Patienten und Operateure. Dabei pflegen wir einen kollegialen Arbeitsstil, der durch eine gegenseitige Wertschätzung geprägt ist.
Jeder von uns ist zuständig für die Narkosen (ambulant und stationär), die medizinische Versorgung der Intensivpatienten und die Schmerztherapie für alle Patienten auf unseren Stationen.
Zusammen organisieren wir den Ablauf der Operationen im Krankenhaus und arbeiten mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen, die im imland Klinik Eckernförde operieren.
Darüber hinaus wird von uns der Rettungsdienst des Kreises Eckernförde unterstützt.
Besonderheiten unserer Klinik
Qualität für Ihre Gesundheit
Qualität hat bei uns Priorität. Wir führen alle Narkosen nach „Facharztstandard“ durch. Alle Narkosen werden nach neuestem medizinischem Qualitätsstandard durchgeführt.
Narkosen bei Neugeborenen und Kleinkindern führen wir grundsätzlich zu zweit durch, um im Notfall eine helfende Hand mehr zu haben.
Wir nehmen kontinuierlich an Fortbildungen teil und tauschen regelmäßig unsere Erfahrungen im gesamten Anästhesieteam aus.
Die Qualität unserer Anästhesieabteilung wird jährlich von außen überprüft (externe Qualitätssicherung).
Wir selbst beteiligen uns an dem Qualitätszirkel von unseren gynäkologischen Belegärztinnen und -ärzten, Hebammen und Kinderärztinnen und -ärzten im imland Klinik Eckernförde.
Außerdem legen wir Wert darauf, dass alle Kolleginnen und Kollegen das Fortbildungszertifikat der Ärztekammer Schleswig-Holstein besitzen und fördern die Teilnahme am notärztlichen Dienst des Kreises Rendsburg-Eckernförde.
Narkosen – unsere zentrale Kompetenz
Selbstverständlich ist die anästhesistische Betreuung unserer Patienten während der Operation unser Hauptaufgabenfeld. Von den durchschnittlich 5000 Narkosen sind 1400 für ambulante Patienten.
Wir führen je nach Erfordernis Regionalanästhesien oder Vollnarkosen durch. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier besonders qualifiziert. Dabei legen wir Wert auf höchste Qualität unserer Narkosemittel und unsere medizinische Ausstattung, um unseren umfangreichen Aufgaben gerecht zu werden. Für Kurzzeit-Narkosen benutzen wir überwiegend intravenöse Narkosemittel, die sehr gut verträglich und gut steuerbar sind. Das heißt die Patienten sind innerhalb von fünf Minuten nach der Operation wach und spüren in der Regel keine Nachwirkungen, wie Übelkeit oder Benommenheit.
Schmerzen nach der Operation müssen nicht sein!
Sie als Patientin oder als Patient haben das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist darum die Bekämpfung von Schmerzen nach operativen Eingriffen. Das ist nicht in allen Krankenhäusern selbstverständlich.
Im imland Klinik Eckernförde ist die Schmerzmessung und die Therapie der Schmerzen ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal. Bei allen Patienten wird mehrmals täglich nicht nur der Puls, die Temperatur und der Blutdruck gemessen, sondern auch die aktuelle Stärke der Schmerzen festgehalten. An dem Schmerzwert orientiert sich dann die jeweils nötige Dosis der Schmerzmedikamente. Alle behandelnden Ärzte und Pflegekräfte können die Verabreichung der Schmerzmedikamente in Behandlungsprotokollen nachlesen.
Zusätzlich bietet die Anästhesieabteilung noch einen Akutschmerzdienst im Hause an, der rund um die Uhr bei Problemen in Anspruch genommen werden kann.
Auch bei der Behandlung von Schmerzen bei Tumorpatienten steht die Anästhesieabteilung jederzeit beratend zur Verfügung. Für unsere interne Schmerzambulanz ist Dr. Bernhardt als Schmerztherapeut zuständig.
Bereits vor der Operation besprechen wir mit den Patienten im Rahmen des Narkoseaufklärungsgespräches die Möglichkeiten der Schmerzmessung und der Schmerzbehandlung für die Zeit nach der Operation. Vor, während und nach der Operation und Narkose werden Maßnahmen ergriffen, die die Entwicklung von Schmerzen nach dem Aufwachen vermindern.
Nach der Operation, wenn die Patienten sich im Aufwachraum oder auf der Intensivstation erholen, gehört die Behandlung von Schmerzen zu den vordringlichsten Aufgaben und wird schnell und zuverlässig durchgeführt.
Schmerzmedikamente werden als Tabletten, Zäpfchen oder Injektionen so lange in kleineren Mengen gegeben, bis die Schmerzen deutlich reduziert sind.
Bei schweren Schmerzen werden aufwendigere Schmerztherapieverfahren angewendet. Hierzu gehören z.B. spezielle Schmerzpumpen (Patienten kontrollierte Analgesie, oder kurz PCA), bei denen die Patienten in der Lage sind, das Schmerzmittel (in der Regel ein starkes morphinähnliches Präparat) sich selbst per Knopfdruck zu verabreichen. Eine Überdosierung ist durch eine spezielle Programmierung der Schmerzpumpen und aufgrund der geschulten Überwachung durch das Pflegepersonal sehr unwahrscheinlich.
Es können aber auch spezielle Schmerzkatheter vor oder während der Operation angelegt werden, die die Weiterleitung von Schmerzen an bestimmten Nervenstrukturen vorübergehend unterbrechen oder reduzieren. Diese Schmerzkatheter eignen sich allerdings nur für bestimmte Operationen in bestimmten Körperregionen.
Sie werden vor der Operation auf jeden Fall bereits über die Möglichkeiten, die
Anwendung und die Sicherheit der verschiedenen Methoden informiert.
Intensivstation (Station 39)
ein interdisziplinäres Team unter Leitung der Anästhesie
Als Anästhesisten betreuen wir alle chirurgischen Patienten auf der Intensivstation, während die Patienten der Inneren Medizin vorrangig von den Internisten versorgt werden. Untereinander besteht ein fachlicher und beratender Austausch.
Unsere neue Intensivstation mit acht Betteneinheiten wurde 2006 eingeweiht und entspricht modernsten intensivmedizinischen Anforderungen.
Die interdisziplinäre Intensivstation steht unter der Leitung von unserem Chefarzt Dr. Andreas Kirchmann. Für die Intensivpatienten ist OA Dr. Christopher Strasser zuständig.
Das Operative Kurzzeitzentrum: Zu Hause gesund werden
Ein Schwerpunkt in unserer Klinik sind geplante kurzstationäre Operationen. Im Oktober 2008 hat unser neues Operatives Kurzzeitzentrum (OK-Centrum) eröffnet. Auf dem Zentrum sind die gesamten kurzstationären und ambulanten Operationen aller Fachbereiche, endoskopische Untersuchungen und ambulante Chemotherapien zusammengefasst.
Die Patienten haben nun eine zentralen Anlaufstelle: von der ersten Kontaktaufnahme mit unserer Klinik bis zur Operation und der anschließenden Nachsorge liegt die Betreuung in der Hand eines professionellem Teams. Lästige „Laufereien“ zu mehreren Stellen, unnötige Wartezeiten und Mehrfachuntersuchungen durch fehlende Informationsweitergabe werden vermieden. Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen den Operateuren und der Anästhesieabteilung kann zusammen mit dem Patienten schnell das schonensde Operations- und Narkoseverfahren ermittelt werden.
Zu typischen Operationen, die auf dem Ok-Centrum durchgeführt werden gehören unter anderen:
Schilddrüsenoperationen, Gallensteinoperationen, Leistenbruchoperationen, Krampfaderentfernungen, Athroskopien der Knie- und Schultergelenke, Metallentfernungen, gynäkologische und urologische Kurzeingriffe.
Wir bieten hierzu Kurznarkosen und Regionalanästhesien an. Die Patienten können in der Regel nach der Operation auf Station sofort essen und trinken. Mobilisation und Entlassung ist je nach Art der Operation schon ab zwei Stunden nach Operationsende möglich.
Dr. Andreas Kirchmann
Chefarzt der Abteilung
stellv. Ärztlicher Direktor der imland Kliniken

Antje Erdmann
Sekretariat
Tel. 04351 882-438
(07:30 Uhr - 13:30 Uhr)
Tel. 04351 882-0 (sonst)
Fax 04351 882-550
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