Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Stationäre Behandlung und Anästhesie
Von einer
stationären Operation wird gesprochen, wenn Sie nach der Operation im
Krankenhaus für mindestens eine Nacht bleiben. Dies ist bei größeren
operativen Eingriffen oder wenn bei Ihnen aufgrund fehlender Betreuung
zu Hause keine ambulante Operation durchgeführt werden kann.
In den Tagen vor dem Eingriff
In
der Regel werden Sie von Ihrem Operateur über den vorgesehenen Eingriff
aufgeklärt. Je nach Art der Operation werden bei diesem Gespräch
bereits Nachsorge- oder Krankengymnastiktermine vereinbart, um den
Behandlungserfolg sicherzustellen.
Außerdem erhalten Sie einen gelben Aufklärungsbogen „Narkose“, den Sie bitte sorgfältig durchlesen und ausfüllen.
Wenn
Sie durch unsere chirurgische Abteilung operiert werden, findet das
Anästhesiegespräch direkt im Anschluss an das Aufklärungsgespräch mit
dem Operateur statt. Sollten Sie durch Belegärzte behandelt werden,
kommen Sie bitte zu uns in die Anästhesiesprechstunde (Montags –
Freitags 08:00 bis 15:00 Dr. Urbach oder diensthabender Anästhesist).
Wenn Sie schon am Vortag der Operation aufgenommen werden, können wir
das Anästhesie-Vorgespräch auch dann führen.
In dem Gespräch mit
Ihrem Anästhesisten wird dieser Sie über eventuell bei Ihnen bestehende
Erkrankungen befragen, notwendige Voruntersuchungen veranlassen und die
Einnahme von Medikamenten besprechen, die Sie regelmäßig einnehmen.
Beispielsweise müssen ASS- und metforminhaltige Medikamente mindestens
fünf Tage vor einer Operation abgesetzt werden. Und wir besprechen
ausführlich die Art der Narkose, ob Vollnarkose oder Teilnarkose für
Sie das Beste ist.
Am Tag des Eingriffs
Sollten Sie
Fieber über 37,5°C, Husten, Schnupfen oder einen anderen Infekt
bekommen, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung, da der
Eingriff dann gegebenenfalls zur Vermeidung von Komplikationen
verschoben werden muß.
Kommen sie zum verabredeten Termin bitte zu
uns ins Krankenhaus. In der Patientenaufnahme im Erdgeschoss können Sie
sich anmelden und gehen von dort direkt auf ihre Station. Dort werden
Sie von der Schwestern schon erwartet. Sie bekommen ihr Zimmer und Bett.
Vor dem Eingriff
- dürfen Erwachsene sechs Stunden nichts essen und nicht rauchen. Klare Flüssigkeiten, wie Wasser, Tee, schwarzer Kaffee sind bis 2 Stunden vor der Operation erlaubt.
- dürfen Medikamente, auch solche, die regelmäßig eingenommen werden, nur nach Absprache mit dem Anästhesisten genommen werden.
- müssen Kontaktlinsen, herausnehmbare Zahnprothesen und Schmuck abgelegt und sicher aufbewahrt werden.
- sind Make-up und Nagellack zu entfernen, da sie die Beurteilung der Hautfarbe und die Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut erschweren.
Bringen Sie bitte mit
- Ihre Krankenversichertenkarte
- ggf. die ausgefüllten Aufklärungsbögen für Operation und Anästhesie
- ggf. die Ergebnisse von Voruntersuchungen (z. B. Laborwerte, EKG, Röntgenaufnahmen)
- bequeme Kleidung, die sie auch über evtl. angelegten Verbänden tragen können
- etwas zu lesen zur Verkürzung von Wartezeiten und Ablenkung von Unannehmlichkeiten
- keine größeren Geldbeträge oder Wertsachen
Nachdem
Sie Ihr Anästhesist und Ihr Operateur auf Station begrüßt haben und
Ihre abschließenden Fragen geklärt sind, erhalten Sie je nach Art des
Eingriffs bereits vor der Operation auf der Station schmerzstillende
Medikamente als Basis für die postoperative Schmerztherapie.
Anschließend werden Anästhesie und Operation wie mit Ihnen besprochen
durchgeführt.
Nach der Operation
Nach der Operation wird der Operateur und der Anästhesist mit Ihnen über den Operationsverlauf und die Nachbehandlung sprechen.
Sie sollten nach der Operation keine Schmerzen haben! Aus diesem Grund haben wir in unserer Klinik ein Schmerzmanagement. Da das Schmerzempfinden sehr unterschiedlich ist, sagen Sie bitte Bescheid, wenn es anfängt zu schmerzen, damit wir ihnen ausreichend Schmerzmittel geben können. Nach einer Anästhesie kann es zu Blutdruckschwankungen kommen. Stehen Sie also nach dem Eingriff nicht allein auf, sondern bitten Sie das Pflegepersonal um Unterstützung, auch wenn Sie sich kräftig genug fühlen.
Nach unkomplizierten Operationen dürfen sie gleich auf Station wieder vorsichtig trinken und wenn es Ihnen gut geht auch essen. Nach größeren Operationen wird das weitere Vorgehen ausführlich mit Ihnen besprochen.
Dr. Andreas Kirchmann
Chefarzt der Abteilung
stellv. Ärztlicher Direktor der imland Kliniken

Antje Erdmann
Sekretariat
Tel 04351 882-438
(07:30 Uhr - 13:30 Uhr)
Tel 04351 882-0 (sonst)
Fax 04351 882-550
E-Mail

