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EDV-Abteilung

Willkommen bei der EDV-Abteilung, einem der vielen Dienstleister im Krankenhaus

Wir, die Mitarbeiter der Abteilung IT und Organisation, freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren.

Wir, das sind zwölf MitarbeiterInnen, drei Auszubildende zum Informatikkaufmann und sofern gegeben ein(e) Praktikant(in).

Die elektronische Datenverarbeitung ist aus unseren Kliniken nicht mehr wegzudenken. Sie ist inzwischen ein fester und wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geworden.

Wir betreuen ca. 2.000 Anwender und sind für das ordnungsgemäße Funktionieren unserer PCs, Drucker und Server verantwortlich.

Wir haben lange diskutiert, welche Informationen wir Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung stellen. „Verraten Sie nicht so viel“ oder „das interessiert doch niemanden“ waren nur einige Kommentare. Doch lesen Sie selbst.

Gestern (Es war einmal)

Während in der freien Wirtschaft bereits in den 90er Jahren in Netzwerke und rechnergestützte Anwendungen investiert wurde, war zu dieser Zeit der massive Einsatz von EDV im Krankenhaus noch nicht opportun. Es gab gerade mal bis zu 10 Terminals zur Online-Eingabe, im externen Rechenzentrum wurden dann die Rechnungen erstellt, ausgedruckt und versendet.
Mit der Entwicklung des PC’s (ein 286er PC hat 1988 noch 5.000,- DM gekostet), an Flachbildschirme hat noch niemand gedacht, wurde auch in unserem Unternehmen im Jahre 1995 der erste eigenständige Server mit 40 angeschlossenen PC’s (486er PC und 14“ Röhrenmonitore) angeschafft. Hierzu wurde ein Netzwerk installiert, welches eine Brutto-Übertragungsrate von 10MBit pro Sekunde schaffte. Im 7qm großen „Serverraum“ mit eigener Klimaanlage hatte man noch ordentlich Platz.

Heute (Die Realität)

Nach der Umstellung auf ein 100 MBit Netzwerk im Jahre 1997 haben wir das Netzwerk der imland Klinik Rendsburg im November 2009 erfolgreich auf 1GBit umgestellt. Im Jahre 2018/2019 erfolgt die Umstellung auf 10 GB. Um die Effektivität der mobilen Geräten für das Pflegepersonal und die Ärzteschaft zu optimieren, erfolgte die Installation eines WLAN in der imland Klinik Rendsburg in der ersten Jahreshälfte 2010.

Mit 25 „harten“ und inszwischen knapp 350 „virtuellen“ Servern (VMware) (Cluster) bewohnen wir zwei ca. 20qm große Serverräume mit redundanten Klimaanlagen. Im alten Serverraum steht unsere BackupLibrary mit 4 LTO6 Laufwerken, wo auf Sicherungsbänder die Daten der Server gesichert werden.

Fast jeder Arzt hat seinen eigenen PC, mehrere PC’s stehen je Station für die Pflegekräfte zur Verfügung. 
Jeder Patient wird im KIS (Krankenhausinformationssystem) erfasst, digitale Leistungsanforderung und Dokumentation (Order-Entry) z.B. für EKG, Endoskopie, physikalische Therapie, Röntgen, Labor, usw. wird in allen Bereichen genutzt.

Eine komplexe Vernetzung aller eingesetzten Softwareprodukte ist gegeben.

Die digitale Speicherung und Nutzung von Röntgenbildern ist Standard, fast alle bildgebenden Verfahren werden digitalisiert verarbeitet und gespeichert. Die digitale Spracherkennung unterstützt die schnelle Umsetzung der diktierten Arztbriefe, digitale CTG-Überwachung ermöglicht eine permanente Überwachung der Wehentätigkeit der entbindenden Frauen, Blutgas- und Diabeteswerte werden online übermittelt und gespeichert. Mobile Geräte für die Essens- und Apothekenbestellung sind auf allen Stationen im Einsatz.

Morgen (in der Umsetzung begriffen)

Mit dem installierten WLan (Funknetz) werden mobile Geräte für verschiedene Anwendungen, z.B. Essensbestellung, Material- und Medikamentenbestellung, Pflegedokumentation, Visite, Anamneseerfassung, usw. genutzt. Mit der Einführung der neuen Gesundheitskarte ("wenn Sie denn dann auch irgendwann einmal kommt") sind umfangreiche Erweiterungen in der EDV-Infrastruktur umgesetzt worden. Komplexe Softwareprodukte, die den Workflow rund um die Patientenbehandlung unterstützen, kommen zum Einsatz.

Übermorgen (sich nähernde Realität)

Der digitale mobile Visitenwagen darf auf keiner Station mehr fehlen. Eine papiergestützte Patientenakte gibt es nicht mehr. Jeder Arzt und jede Pflegekraft haben ein mobiles Gerät für die Behandlungsdokumentation. Sämtliche medizinischen und pflegerischen Entscheidungen zur Behandlung der Patienten werden über einen intelligenten Workflowprozess überwacht und ggf. korrigiert. Alle erfassten Daten werden nur temporär auf Servern im Krankenhaus, ansonsten zentral im bundesweiten Gesundheitsnetzwerk gespeichert.


Siehe auch Ausschreibungen / Projekte
(Zur Zeit liegen keine Ausschreibung vor)

 


Michael Brandt
Leitung IT und Organisation, zentraler Schreibdienst

Tel 04331 200-9400
Fax 04331 200-9495
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Ramona Bringmann
Assistentin

Tel 04331 200-9401
Fax 04331 200-9495
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