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22.03.2017

10 Jahre KOMPASS Sozialer Dienst und Pflegeüberleitung: Die bestmögliche Versorgung bieten

Wenn ein Familienmitglied aus dem Krankenhaus entlassen wird und pflegerisch versorgt werden muss, wirft das für die meisten Angehörigen und Patienten Fragen auf: Man möchte den Betroffenen das Bestmögliche bieten – ob in der ambulanten Weiterversorgung oder in der nachstationären Versorgung.

An dieser ganz wesentlichen Schnittstelle kommt KOMPASS als Sozialer Dienst und Pflegeüberleitung ins Spiel: mit einem durchdachten kostenlosen Beratungsangebot für Patienten und Angehörige. Es beinhaltet wesentliche, für die Entlassung entscheidende Themen wie das Beschaffen von Hilfsmitteln, Kontaktaufnahme zu Homecare-Unternehmen oder nachstationären Einrichtungen und vieles andere mehr. Die Angebote richten sich an alle Patienten und Angehörigen unabhängig von der jeweiligen Krankenkasse. Das Kompass-Team bietet auch im Rahmen der familialen Pflege Pflegetrainings für pflegende Angehörige an. Hauptteil dieser Arbeit ist es, einen reibungslosen Übergang zwischen Krankenhaus und nachstationärer Versorgung zu schaffen. „Wir wollen Sorgen nehmen und haben immer ein offenes Ohr“, erklärt Maike Tolkmitt, Leitung KOMPASS an den imland Kliniken in Rendsburg und Eckernförde. Besondere Herausforderungen stellen dabei die heutzutage verkürzten Verweildauern sowie umfassendere Versorgungen durch Multimorbidität der Patienten – wenn jemand also mehrere Krankheiten gleichzeitig hat - dar.

Hervorgegangen aus zwei klinikinternen Wundmanagement-Gruppen, startete KOMPASS 2007 mit zwei Mitarbeitern in der Pflegeüberleitung. Seitdem ist das Teams stetig gewachsen auf heute 17 auf beide Standorte verteilte Mitarbeiter inklusive Sozialpädagogen; letztere sind unter anderem für die sozialrechtliche Beratung in den Organzentren tätig. Alle sind der Pflegedirektion der imland Kliniken unterstellt. Seit Beginn an dabei: Renate Matzeit. Sie begrüßt, dass der Name KOMPASS sich längst als Marke etabliert hat und  man als ‘Wegweiser durch das Gesundheitssystem‘ wertvolle Hilfestellung bieten kann. „In diesen zehn Jahren hat sich das Aufgabenspektrum stark erweitert“, blickt Frau Matzeit zurück. Etwa im Bereich der Stoma- (Betroffene mit künstlichem Darm- und Blasenausgang) und Wundversorgung, der anschließenden Heilbehandlung, der Diabetesberatung oder der Demenz- und Pflegekurse im Bereich der Familialen Pflege. Umso schöner, wenn die vielfältigen Teamleistungen dann auch entsprechend gewürdigt werden. „Wenn wir gute Voraussetzungen für die Entlassung schaffen konnten und auch die Arbeit bei den Betroffenen zuhause erfolgreich war, sind wir als Team zufrieden. Dazu noch die Dankbarkeit der Angehörigen und der Patienten – das ist schon sehr gut“, freut sich Maike Tolkmitt.

Um das breite Leistungsspektrum von KOMPASS der Öffentlichkeit einmal vorzustellen, finden am Freitag, 31.03.2017, von 11.00-16.00 Uhr in den Foyers der imland Kliniken in Rendsburg und in Eckernförde Informationsveranstaltungen statt. In Rendsburg gibt es auch Gelegenheit, den Blutzuckerwert sowie den Blutdruck messen und die persönlichen Werte in einen Gesundheitspass eintragen zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!


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N.N.
Leitung
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Finja Henke
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Harriet Hielscher
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Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Seminarraum Psychiatrie im Erdgeschoss der Psychiatrie und Psychosomatik.
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