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18.09.2017

Erste Transplantation der Hauptschlagader an der imland Klinik Rendsburg

Ärzte der imland Klinik Rendsburg haben zum ersten Mal eine Gefäßtransplantation vorgenommen und damit einem 67-Jährigen das Leben gerettet. In einer sechsstündigen Operation setzte ein Mediziner-Team unter Leitung von Dr. Markus Siggelkow, Chefarzt der Gefäß und Thorax-Chirurgie an der imland Klinik Rendsburg, dem Rentner eine neue Spenderarterie ein. Eine Prothese der Hauptschlagader, die vor Jahren wegen eines Bauchaortenaneurysmas in Hamburg eingesetzt worden war, hatte sich entzündet. Ohne den Eingriff hätte der Patient voraussichtlich die nächsten Wochen nicht überlebt. Der Eingriff ist hochkompliziert und wird üblicherweise nur an Unikliniken durchgeführt.

 

Prothese der Hauptschlagader entzündet

Mit Schmerzen im rechten Bein, Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl kam Klaus Löbig* in die Notaufnahme der imland Klinik Rendsburg. Per Computertomographie stellten die Mediziner fest, dass ein im rechten Bein sitzender Prothesenschenkel des y-förmigen Implantats verschlossen und die Aortenprothese entzündet ist. Dr. Siggelkow bestellte eine Spenderarterie, ein sogenanntes Homograft, bei der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation und hatte Glück: das Implantat war verfügbar, zwei Tage später wurde der Mann operiert. „Dass ein passendes Gefäß zur Transplantation verfügbar ist, ist eher die Ausnahme“, freut sich der Gefäßchirurg über die Fügung. Seit den öffentlich gewordenen Organspende-Skandalen sei die Spendenbereitschaft deutlich zurückgegangen.

Hochkomplizierte und gefährliche Operation

Eine Gefäßtransplantation der Hauptschlagader ist hochkompliziert und für den Patienten äußerst lebensgefährlich. „Das Risiko, bei so einer Operation zu versterben, liegt bei mindestens 40 Prozent“, sagt der erfahrene Mediziner, der ähnliche Eingriffe bereits früher als Leitender Oberarzt der Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vorgenommen hat. „Man darf sich dabei keinen Fehler erlauben. Wenn das Gefäß aufreißt, ist der Patient kaum noch zu retten“, so Dr. Siggelkow. Die meisten kleineren Krankenhäuser würden so einen Fall wegen der hohen Kosten und des schwierigen Prozedere scheuen und den Patienten in ein Uniklinikum verlegen. Keine Operation ist allerdings auch keine Option: „Wird eine infizierte Aortenprothese nicht behandelt, ist es möglich, dass binnen weniger Wochen die Hauptschlagader reißt und der Patient innerlich verblutet“, so der Gefäßchirurg.

Ursache vermutlich eine Entzündung im Fuß

Zu einer solchen Infektion kann es laut Dr. Siggelkow kommen, wenn der Darm sich an dem Fremdkörper wund scheuert und dadurch die Bakterien des Darms mit der dahinter liegenden Körperschlagader in Verbindung kommen. Das sei bei dem 67-Jährigen aber nicht der Fall gewesen. Auch eine Infektion schon während des Einsatzes der Prothese, der vor einigen Jahren wegen eines Bauchaortenaneurysmas in Hamburg vorgenommen wurde, schließt der Mediziner aus: „Dazu ist der Eingriff zu lange her. Das hätte sich bereits nach sechs Wochen bemerkbar gemacht.“ Stattdessen geht der leitende Arzt davon aus, dass eine Entzündung im Fuß, möglicherweise wegen Durchblutungsstörungen, die Ursache war. „Entzündungen, auch an ganz anderer Stelle im Körper, verteilen sich über das Blut und halten sich gern an Fremdkörpern fest. Das ist hier am wahrscheinlichsten.“

Schließlich hatte der 67-Jährige aber Glück im Unglück: „Er ist aus der Narkose erwacht, kann selbstständig atmen und hoffentlich bald von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden“, freut sich Dr. Siggelkow über den positiven Ausgang.

 *Name von der Redaktion geändert.


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