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Beleghebammen

Die Hebammenhilfe

Sie haben von Beginn der Schwangerschaft bis Ende der Stillzeit Anspruch auf Begleitung durch eine Hebamme (Krankenkassenleistung). Dies kann sich je nach Ihren Bedürfnissen sehr unterschiedlich gestalten.
Die meisten Frauen befinden sich in der Betreuung, der Vorsorge, bei ihrem Gynäkologen/-in, der/die für sie der primäre Ansprechpartner ist.

Parallel haben Sie Anspruch auf:

Beratung durch eine Hebamme

Hier werden Fragen verschiedenster Art geklärt, Tipps zur Ernährung und Bewegung gegeben und individuelle Lösungen für Beschwerden, wie z.B. Übelkeit, Rücken-, Ischiasschmerzen, und Wassereinlagerungen mit Ihnen gefunden.

Schwangerenvorsorge

Wir führen alle im Mutterpass vorgesehenen Untersuchungen (außer Ultraschall) durch. Gewichts-, Urin-, Blutdruckkontrollen, Überprüfung der kindlichen Herztöne und, falls nötig, eine Untersuchung des Muttermundes. Bei medizinischen Problemen wird der/die Gynäkologe/in hinzugezogen.

Geburtsvorbereitung

Die Kurse werden als Paar- oder Frauenkurse angeboten. Zur geistigen und körperlichen Vorbereitung auf die neue Lebenssituation kommen vor allem Atem- und Entspannungsübungen zum Einsatz. Es wird u. a. über den Blasensprung, die Wehen, die Geburt und das Stillen informiert.

Wendehilfe

Wenn ihr Baby nach der 32. SSW noch nicht mit dem Kopf nach unten liegt, gibt es verschiedene Möglichkeiten (Gespräche, Moxa, Homöopathie, Akupunktur) die sanfte Wendung ggf. herbeizuführen.

Geburt

Für die Entbindung steht Ihnen ein kompetentes Team aus Arzt und Hebamme zur Seite. Die erste Kontaktaufnahme vor der 20. SSW ist sinnvoll. Die Beleghebamme, die Sie während der Schwangerschaft betreut, kann Sie auch in der Klinik begleiten.

Wochenbett- und Stillbetreuung

Die Betreuung umfasst die ersten 8 Wochen nach der Geburt, ggf. länger, und beginnt bei uns schon am 1. Tag nach der Geburt. Wir beobachten den Status von Mutter und Kind regelmäßig und geben praktische Anleitung zum Stillen und zur Versorgung des Kindes. Sie können individuell entscheiden, ob Sie die ersten Tage nach der Geburt in der Klinik verbringen oder gleich nach der Geburt (ambulante Geburt) nach Hause gehen möchten.

Die Hebamme beobachtet den Wochenbettverlauf der Mutter, kontrolliert Kreislauf, Rückbildung der Gebärmutter, Brust und Milchbildung und  unterweist sie in Wochenbettgymnastik. Sie sieht sich das Neugeborene an, kontrolliert Atmung, Gewichtszunahme, Hautfarbe, Heilung des Nabels, Temperatur, Ausscheidung und Bewegungsabläufe. Sie gibt Hilfe und Tipps bei Versorgung und Pflege des Kindes.

Die Hebamme begleitet Sie auch bei schwerwiegenden Problemen, z. B. Frühgeburten, kranken oder verstorbenen Kindern. Sie ist offen für Gespräche und Annahme des Geburtserlebnisses. Sie informiert über Empfängnisverhütung während der Stillzeit und zieht ärztliche oder soziale Dienste hinzu, wenn sich bei Mutter oder Kind nicht kurzfristig lösbare Schwierigkeiten ergeben.

Rückbildungsgymnastik

Die Kurse werden mit oder ohne Baby angeboten. Zwischen 6 Wochen bis zu 3 Monaten nach der Geburt finden Sie hier Anleitung zur Wahrnehmung und Stärkung des Beckenbodens, Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur und Zeit und Raum für Bewegung und Entspannung.

Babymassage

In kleinen Gruppen werden Sie in die sanfte Ganzkörpermassage Ihres Babys eingewiesen. Optimal ist es, wenn Sie diesen Kurs im Lebensalter Ihres Babys von vier Wochen bis vier Monaten beginnen.

Trauerbegleitung

Dort wo Leben beginnt, gibt es auch die andere Seite. So ein Schicksalsschlag löst Gefühle wie Wut, Trauer und Panik aus. Auch hier steht Ihnen Ihre Hebamme einfühlsam, bewusst begleitend zur Seite.


 


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Dr. med. Ralf Kröger

Chefarzt Geburtshilfe

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Tel. 04351 882-351

 

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Tom Martin

Chefarzt Geburtshilfe

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Tel. 04351 882-351

 

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